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Archiv: Musikinstrumentenmuseum Lißberg besteht 20 Jahre

Lißberg, April 2010 In diesem Jahr kann das Musikinstrumentenmuseum Lißberg auf 20 Jahre seines Bestehens zurückblicken, in denen seit der Eröffnung ein Förderverein in Verbindung mit der Stadt Ortenberg als gemeinsamen Trägern das Museum betreut. 1990 in der ehemaligen alten Schule zentral zwischen Kirche und Burg eingerichtet, platzt es mit über 1000 Instrumenten inzwischen fast aus allen Nähten, da immer wieder interessante Neuzugänge zu verzeichnen sind, die die Sammlung weiter ergänzen und verbessern. Allerdings gehört es zum Konzept, die ausgestellten Instrumente – als Originale oder Nachbauten – auf engstem Raum nebeneinander vergleichen zu können. So trägt die von dem Frankfurter Designer und Instrumentenbauer Kurt Reichmann in 40 Jahren zusammengetragene Sammlung …

Archiv: Frankfurter Gesichter – Kurt Reichmann

Ein Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.09.2004 geschrieben von: Claudia Schülke Zitat des Artikels Frankfurter Gesichter: Kurt Reichmann 03.09.2004  ·  „Man sagt ihr nach, daß sie einen behext.“ Kurt Reichmann weiß, wovon er spricht. Als er 1964 beim Folk-Festival auf der Burg Waldeck zum erstenmal eine Drehleier hörte, fühlte er sich verzaubert. Er suchte das Saiteninstrument mit dem Treibrad in Literatur und Kunst, lernte die saitenverkürzenden Tasten drücken und die Kurbel drehen, er fotogra­fierte, vermaß und zeichnete die Geliebte in den Museen der Welt. Drei Jahre später war es soweit: Er konnte selbst eine Drehleier bauen. Da reifte in ihm der Entschluß, die vergessene Kunst der französischen Barock-Idylliker …

Drehleier

Archiv: Ein Leben für die Drehleier – Kurt Reichmann

Ein Artikel in der Zeitschrift FOLKER vom Februar 2000 geschrieben von Ulrich Joosten Zitat des Artikels Ein Leben für die Drehleier Kurt Reichmann Zu Besuch im Lißberger Musikinstrumentenmuseum An einem grauen, nebligen Januartag besuchen wir den Maître-Luthier Kurt Reichmann in seiner Instrumentenbauerwerkstatt in einem Hinterhaus in der Frankfurter Glauburgstraße. Der Meister erwartet uns bereits, und als erstes gibt es natürlich eine Führung durch die Werkstatt. Er ist ein großartiger Geschichte- und Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer in einen Bann zu ziehen, dem man sich schwerlich entziehen kann. Der gelernte Grafiker und Instrumentenbauer ist ein wandelndes Musik- und Kunsthistoriklexikon, übersprudelnd vor Ideen, Konzepten, historischen Fakten und Fabuliertem, aber immer besessen …