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Archiv: Frankfurter Gesichter – Kurt Reichmann

Ein Artikel in der Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 03.09.2004 geschrieben von: Claudia Schülke Zitat des Artikels Frankfurter Gesichter: Kurt Reichmann 03.09.2004  ·  „Man sagt ihr nach, daß sie einen behext.“ Kurt Reichmann weiß, wovon er spricht. Als er 1964 beim Folk-Festival auf der Burg Waldeck zum erstenmal eine Drehleier hörte, fühlte er sich verzaubert. Er suchte das Saiteninstrument mit dem Treibrad in Literatur und Kunst, lernte die saitenverkürzenden Tasten drücken und die Kurbel drehen, er fotogra­fierte, vermaß und zeichnete die Geliebte in den Museen der Welt. Drei Jahre später war es soweit: Er konnte selbst eine Drehleier bauen. Da reifte in ihm der Entschluß, die vergessene Kunst der französischen Barock-Idylliker …

Drehleier

Archiv: Ein Leben für die Drehleier – Kurt Reichmann

Ein Artikel in der Zeitschrift FOLKER vom Februar 2000 geschrieben von Ulrich Joosten Zitat des Artikels Ein Leben für die Drehleier Kurt Reichmann Zu Besuch im Lißberger Musikinstrumentenmuseum An einem grauen, nebligen Januartag besuchen wir den Maître-Luthier Kurt Reichmann in seiner Instrumentenbauerwerkstatt in einem Hinterhaus in der Frankfurter Glauburgstraße. Der Meister erwartet uns bereits, und als erstes gibt es natürlich eine Führung durch die Werkstatt. Er ist ein großartiger Geschichte- und Geschichtenerzähler, der es versteht, seine Zuhörer in einen Bann zu ziehen, dem man sich schwerlich entziehen kann. Der gelernte Grafiker und Instrumentenbauer ist ein wandelndes Musik- und Kunsthistoriklexikon, übersprudelnd vor Ideen, Konzepten, historischen Fakten und Fabuliertem, aber immer besessen …