Kursbeschreibungen Lißberger Leiertage 2026

Hier könnt Ihr Euch vorab über die angebotenen Kurse informieren. Für Eure Wahl des passenden Kurses hat sich folgende Vorgehensweise als sinnvoll erwiesen:

Die einzelnen Kursleiter stellen ihre Kursinhalte und das ungefähre Anspruchsniveau bei unserer Eröffnung am Mittwoch, den 13.05.2026, gegen 20 Uhr in der Burghalle vor. Daraufhin tragt Ihr Euch in den Kurs Eurer Wahl ein. Wer sich vorab schon fest für einen Kurs anmelden möchte, schreibt mir eine Email an drehleierkurse@museum-lissberg.de


  1. Hendrik Ardner:

„Anfänger ohne musikalische Vorerfahrung“

Du bist absoluter Anfänger auf der Drehleier, mit keiner oder geringer musikalischer Vorerfahrung? Herzlich willkommen, es geht „rund“ und wir erlernen die Grundlagen des Drehleier-Spielens. In diesem Kurs lernst Du leichte Melodien und wie man sie auf einfache Art mit der Schnarre rhythmisch begleitet.

Also sei dabei: Erfolg und Spaß sind garantiert!

Du besitzt keine eigene Drehleier? Kein Problem: einfach bei der Anmeldung eine Leih-Leier reservieren!


  1. Alexander Bloch:

„Anfänger mit musikalischer Vorerfahrung“

Dieser Kurs richtet sich an alle, die schon immer einen Einstieg in das Drehleierspiel gesucht und bereits Vorkenntnisse auf einem anderen Instrument gesammelt haben. Ob ihr davor begeisterter Laie oder Profi wart oder vielleicht nur in eurer Jugend viel auf einem Instrument gespielt habt und nun in ein neues Abenteuer starten möchtet, ist dabei unerheblich.

Vermittelt werden die Grundlagen des Drehleierspielens: Von der Melodie über die Verwendung der Bordune* und der Schnarre* bis zur alltäglichen Wartung des Instruments sollen alle Fragen abgedeckt werden. Mit einfachen aber schönen Melodien, die über das Spielen der bekannten Kinderlieder hinausgehen, werden wir unsere Reise beginnen.

* Keine Sorge, falls diese Begriffe unbekannt sind. Im Kurs werden diese erläutert.

Du besitzt keine eigene Drehleier? Kein Problem: einfach bei der Anmeldung eine Leih-Leier reservieren!


  1. Claudia Elmer:

Leicht fortgeschrittene Spieler – „Erste Stücke für das eigene Repertoire“

Du hast schon einen Anfängerkurs gemacht und möchtest jetzt neue Stücke lernen und weiter an der Technik arbeiten? Dann bist Du bei mir im Kurs richtig. Ich habe schöne und eingängige Stücke dabei. Wir erarbeiten gemeinsam optimale Fingersätze und gleichzeitig üben wir an der Schnarrtechnik weiter, dass Du am Ende des Workshops einfache Begleitungen zu den Stücken spielen kannst.


  1. Ron Winkler:

Leicht fortgeschrittene Spieler – „Zwischen Baum und Borke“

 Du bist kein Anfänger mehr, fühlst dich aber noch nicht fit genug für die „Fortgeschrittenen“? Dann bist du diesmal bei mir genau richtig! Aufbauend auf den Inhalten der Anfängerkurse werden wir uns mit einfachen Schnarrpattern für 2/4-, 3/4- und 4/4-Takte befassen und nebenbei ein paar schöne sessiontaugliche Melodien mitnehmen. Vom An Dro über Walzer bis zum Schottisch.
Ich freu mich auf Dich!


  1. Isabel Kraft:

(Leicht) fortgeschrittene Spieler – „Was ist das für eine Art?! – Singen zur Leier“

Wenn Du singen willst – und Du singst hoffentlich gern -, überlegst Du ganz genau, auf welchem Ton Du anfängst? Und wenn Du leiern willst – und Du leierst hoffentlich gern -, suchst Du erstmal die Noten? Lass doch die Leier auch drauflos singen. Du brauchst dazu nur einen Kopf und ziemlich viel Schokolade.

In diesem Kurs geht es um Tonarten und wie wir mit ihnen spielen können. Wir werden aber nicht nur die Köpfe rauchen lassen und am Rad drehen – wir werden auch einfach singen; hauptsächlich Lieder aus dem Mittelalter.

Willkommen sind alle, die irgendein Instrument spielen und sich auf Experimente aller Art einlassen mögen. Erforderlich sind Neugier und Geduld. Eine Stimme zum Singen kann sicher irgendwo ausgeliehen werden.


  1. Scott Marshall:

Fortgeschrittene Spieler – Repertoire und Spieltechnik

Dieser Kurs ist für fortgeschrittene Drehleierspieler mit noch weniger Spielerfahrung gedacht ist. Wir lernen einige schöne Melodien aus dem Repertoire der Tanzmusik. Dabei arbeiten wir an den gängigen Rhythmus-Patterns für die Tänze, setzen hilfreiche Tipps für Schnarre, Kurbeltechnik und Verzierungen mit der linken Hand um. Die Melodien erarbeiten wir uns langsam und entspannt, damit wir unser Instrument auch verstehen lernen und Freude am eigenen Lernprozess spüren.


  1. Hans Lang:

Erfahrene Spieler – „Fremdes und Eigenes“

Auf dem Programm stehen Stücke, die ursprünglich nicht für Drehleier geschrieben wurden, sich aber dafür eignen. Beispiele dafür sind „Iron Man“ von Black Sabbath oder „Nihavent Oriental“. Für das zweistimmige Spiel habe ich mehrere eigene Melodien vorbereitet, bin aber auch offen dafür, auf Wünsche meiner Teilnehmer/-innen bzw. Mitspieler/-innen einzugehen. Wünschenswert ist ein wohlklingendes Instrument in Verbindung mit einigermaßen sicherer Spieltechnik.

Schön wäre es, am Samstagabend ein oder mehrere arrangierte Stücke aufzuführen.


  1. Peter Streng:

Erfahrene Spieler – „Klezmer und Balkan auf der Leier“

Die europäische Klezmermusik hat ihre Wurzeln in Osteuropa (Moldawien, Polen, Rumänien, Ukraine…) – und eignet sich als lebhafte Instrumentalmusik bestens für die Drehleier! Besonders für einen Spielkurs geben die charakteristischen Eigenheiten dieser mitreißenden Musik viel her: Melodien auf besonderen Tonleitern; feurige, effektvolle, aber sehr klare Schnarrhythmen; ausdrucksstarke Verzierungen der linken Hand; freier Ausdruck musikalischer Phrasen; dynamisches Arrangement usw. Die einzelnen technischen Bausteine erarbeiten wir uns in kleinen Portionen mit ausreichend wiederholender Übung kleiner Loops. So entsteht schnell Sicherheit und anschließend Spielfreude im musikalischen Zusammenhang.


  1. Thomas Zeuner: Sonderkurs „Ensemble für Begleitpersonen“

Verschiedene Instrumente 

Nur Do. & Fr., deshalb reduzierter Gesamtbeitrag 120€ für Camping und Kurs (statt 160€ wie für die anderen Kurse)

Ich freue mich auf ganz viele verschiedene Instrumente! Dabei ist es überhaupt nicht wichtig, dass du dein Instrument perfekt beherrschst. Es reicht völlig aus, wenn du die Grundlagen kennst und dich einigermaßen sicher in den Tonarten D / d-Moll, C / c-Moll sowie G / g-Moll, a-Moll bewegen kannst. Welche Tonarten wir wirklich spielen hängt von Euren Instrumenten ab. In den letzten Jahren waren wir viel in D/d und C/c unterwegs. Wünschenswert ist außerdem, dass du dein Instrument auch leise spielen kannst – so können wir uns gegenseitig gut hören und wirklich gemeinsam musizieren.

Anhand von Volksliedern und dem ein oder anderen Tanzstück erarbeiten wir gemeinsam abwechslungsreiche Arrangements mit Musik und Gesang. Und wenn wir Lust haben, können wir unsere Ergebnisse am Freitagabend in einem kleinen, entspannten Konzert präsentieren.

Gemeinsam musizieren, ausprobieren, zuhören und Spaß haben stehen bei meinem Kurs im Mittelpunkt.