Nachruf

Nachruf auf Marianne Bröcker

Bröcker letztes Bild 2013 vergrößert

Ethnomusicologist, ethnochoreologist, ethnoorganologist, and anthropologist. Honorary Member of the International Council for Traditional Music (ICTM, a non-governmental organisation in formal consultative relations with UNESCO). An esteemed scholar, highly gifted teacher and warm-hearted, generous friend.

Am 4. August 2013 verstarb nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren unser verdientes Ehrenmitglied Prof. Dr. Marianne Bröcker. Die Beerdigung fand auf ihren Wunsch in aller Stille statt.

Sie war bereits vor der Einrichtung des Lißberger Musikinstrumentenmuseums eine wichtige fachliche Beraterin des Reichmanntreffens und anderer Festivals und hat mit ihrem immensen Fachwissen Generationen von Drehleier- Dudelsack- und anderen ethnologischen Instrumentenspielern weitergeholfen und durch ihr freundliches und umgängliches Wesen viele Freunde in der Szene gehabt.

Sie hat das Entstehen des Musikinstrumentenmuseums 1990 von Anfang an fachlich und menschlich engagiert mitgetragen. Eine bleibende Erinnerung an sie ist ihre Herausgabe des Museumsbuches zum 10-jährigen Bestehen des Museums im Jahr 2000. Die Stunden, die sie sich ehrenamtlich dafür und an anderer Stelle für das Museum engagiert hat, sind nicht zu zählen. Noch bis zuletzt hat sie die Fachaufsicht über die Inventarisierungsarbeiten im Museum wahrgenommen und viele hilfreiche Tipps gegeben.

Der Förderverein Musikinstrumentenmuseum Lißberg verliert mit ihr als Ehrenmitglied eine profilierte Professorin und einen liebenswerten Menschen. – R.I.P. –

Der Verstorbenen ist zur Zeit eine Sonderausstellung im Museum gewidmet, bestehend aus den ca. 150 Instrumenten, die sie dem Museum vermacht hat.

Für den Förderverein des
Musikinstrumentenmuseums Lißberg
Kurt Racky, Vorsitzender

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